Eigentlich waren die „Stele Präsenz“ und die „Waagerechte Präsenz“ fest auf dem Betonsockel im Eschborner Skulpturenpark verankert, trotzdem gelang es unbekannten Tätern diese zu zerstören. Zeugen fanden am Freitagmorgen die Einzelteile des Kunstwerks daneben liegend.
Die Polizei geht davon aus, dass für die Zerstörung menschliche Kräfte alleine nicht gereicht haben und zusätzlich Werkzeuge zum Einsatz kamen. Die Stadt Eschborn hat die Teile abtransportiert. Der Schaden liegt bei rund 40.000 Euro.
Wenn man vor dem leeren Sockel steht und entlang des Wegs blickt, liegt ein erster Verdacht auf der Zunge, ähnlich wie beim → massiven Vandalismus am Rathaus in der Neujahrsnacht. Die Ermittlungen nach den Tätern Anfang des Jahres blieben erstaunlicherweise erfolglos.
Entlang der gesamten Achse Westerbach verteilen sich die abseitigen Bereiche, die in den Abend- und Nachtstunden immer wieder zum Treff nicht nur für legale Aktivitäten dienen. Aber um die gleichen Beobachtungen wie Jogger, Radfahrer und Gassigänger machen zu können, müssten Landes- und Stadtpolizei auch Rad- und Fußstreifen einsetzen.
Zurück zum aktuellen Fall: Wer in der Tatzeit von Donnerstag, den 20.08.2020 auf Freitag, den 21.08.2020, zwischen 22:00 Uhr bis 08:00 Uhr Beobachtungen im Eschborner Skulpturenpark gemacht hat, vor allem auf der Seite des verlängerten Dörnwegs, soll sich bitte mit der Polizeistation in Eschborn in Verbindung setzen. Tel: 06196 – 96 95 – 0
Update: Auf Facebook behauptet eine Zeugin, dass sie beim Spazierengehen mit den Hunden am Donnerstag bereits um 21 Uhr die zerstörte Skulptur gesehen habe.