Rettende Flucht ins Hotel

Ein „Revierstreit“ zwischen insgesamt 50 jungen Leuten endete am Freitagabend in Eschborn in einem größeren Polizeinsatz.

Wie vom Kommissar vom Dienst in Hofheim auf Nachfrage zu erfahren ist, gerieten zwei Gruppen von 40 und 10 Personen aneinander. Grund der mit Schlagstöcken und Elektroschockern ausgetragenen Fehde sollen „Revierstreitigkeiten“ gewesen sein.

Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen verabredeten sich die jungen Leute in sozialen Netzwerken. Im Bereich des Eschborner Bahnhofs trafen sie zusammen, es kam zum körperlichen Konflikt.

Die unterlegene 10er-Gruppe flüchtete in die Berliner Straße und verschanzte sich nach Polizeiangaben dort in einem Hotel.

Der Hilferuf erreichte die Polizei um 18:15 Uhr. Aus dem gesamten Kreisgebiet wurden Kräfte zusammengezogen, um die Einsatzlage in Eschborn zu bewältigen.

Da ein Teil der Jugendlichen ins Stadtgebiet wegrannte, als die Polizei eintraf, fielen Bürgern die anschließenden Kontrollen zum Beispiel im Bereich Hauptstraße/Jahnstraße auf.

Bei insgesamt 18 Personen stellte die Polizei die Personalien fest.

Zu der großen Personengruppe gehörten nach Polizeiangaben Deutsch-Türken. Als Geschädigter der kleinen Gruppe ist ein Inder im Einsatzbericht genannt. Weiterhin hatten die beteiligten jungen Leute afghanische und tschechische Migrationshintergründe.

Sobald weitere Einzelheiten und Ermittlungsergebnisse bekannt sind wird nachberichtet.