Inzwischen liegen Antworten der Stadt Eschborn zu dem Fall der Entsorgung mindestens eines lebenden Hamsters und des illegalen Müllbergs vor. Der Sperrmüllhaufen lag am Mittwochvormittag noch in der Hamburger Straße.
Wie eine Rathaussprecherin mitteilt, hat die Stadtverwaltung ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen → illegaler Müllentsorgung eingeleitet. Ein Entsorgungsunternehmen sei mit der Beseitigung der gefundenen Gegenstände beauftragt.
Was die noch offene Frage betrifft, wie viele lebende Tiere in den weggeworfenen Käfigen waren, gibt es bislang noch keine abschließende Antwort. „Die Stadt hat keine Kenntnis von weiteren gefundenen Tieren.“, heißt es aus dem Rathaus und was die Konsequenzen für das Aussetzen des kleinen Hamster betrifft, dafür sei das Veterinäramt des Kreises zuständig. Eine entsprechende Nachfrage von Reporterblick läuft.
Kommen wir zu den Tätern oder dem Täter. Der Ausweis der Uni-Bibliothek, den ein Reporter am Tatort gefunden hat, scheint bislang der einzige Anhaltspunkt für die Behörden zu sein. „Der Stadt sind keine weiteren Tatverdächtigen bekannt.“
Der Name auf der Plastikkarte findet sich übrigens auf einem Briefkasten im direkten Nahumfeld des Müllbergs wieder, zusätzlich mit einem zweiten.
Täterglück und Bürgerpech
Warum konnten Bürger am vergangenen Samstagabend niemand von der Stadtpolizei erreichen, um diese zum Tatort zu holen? Der Grund liegt an den speziellen Dienstzeiten. Aus dem Rathaus heißt es dazu: „Von April bis Oktober ist die Stadtpolizei an drei Samstagen im Monat bis 23:30 Uhr erreichbar.“
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