Ein geräuschvoller Polizeieinsatz platzte am Neujahrstag in den „Tatort-Abend“. Aufmerksam geworden durch den rund 30-minütigen Einsatz eines Polizeihubschraubers zwischen Frankfurt-Sossenheim und Eschborn-Süd, kam unmittelbar in den sozialen Netzwerken die Frage auf: Was ist da passiert?
Bei der Polizei in Frankfurt ging gegen 20:30 Uhr der Notruf ein, dass vermutlich jemand von der Autobahnbrücke der A 66, die über die Siegener Straße in Sossenheim führt, gesprungen sei. Wie die Pressestelle der Polizei auf Nachfrage weiter mitteilt, habe der Anrufer einen Mann unterhalb der Brücke bewusstlos im Gras liegen sehen. Als der Zeuge sich näherte, um Hilfe zu leisten, sei die Person aufgestanden und weggelaufen.
Sturz oder absichtlicher Sprung?
Die Situation war völlig unklar, die Frankfurter Polizei leitete unverzüglich eine umfangreiche Personensuche ein, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam. In den unmittelbar angrenzenden Eschborner Bereichen unterstützten die Kräfte des Polizeireviers aus Niederhöchstadt die Fahndung.
Aber alle Maßnahmen blieben vergeblich, der Mann tauchte nicht mehr auf. Offen bleibt deshalb die Frage, ob sich jemand das Leben nehmen wollte, oder ob er aus anderen Gründen von der Autobahnbrücke stürzte.