Stickoxid-Messung im Eschborner Stadtgebiet

Das Rätsel um die geheimnisvollen Messbecher scheint gelöst, es handelt sich um sogenannte Passivsammler, die beispielsweise zum Ermitteln von Stickoxiden in Städten eingesetzt werden.

Der Bauhof hat eine Messstelle entlang der Hauptstraße nicht abmontiert, die an einem Verkehrsschild und nicht an einer Straßenlaterne hängt.

Auf der Messdose ist unschwer ein Aufkleber des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLUNG) zu erkennen. Auf einer der beiden Röhrchen steht von unten betrachtet der Wortteil „stoffdi“ und die Kennzeichnung „Esch1“.

Die Messstelle „Esch2“ vor der  Hauptstraße 59 musste der Weihnachtsbeleuchtung weichen. Wie gestern berichtet ist nach Auskunft der Pressestelle in der Stadtverwaltung und beim Betreiber der Straßenbeleuchtung nichts über eine Messung bekannt.

Interessant ist auch der zwischenzeitliche Austausch der Röhrchen an der Messstelle „Esch2“.

Liegt die Stickstoffdioxidbelastung im Eschborner Stadtgebiet noch innerhalb der zulässigen Werte und wer oder was gab den Anlass zur Messung? Gibt es andere Lufbelastungen, die derzeit in Eschborn ermittelt werden? Eine Nachfrage beim HLUNG am Montag wird hoffentlich mehr Klarheit bringen. In der Stickstoffoxid-Messtabelle ist Eschborn bislang nicht mit aufgeführt.

Wikipedia-Artikel zum Thema Stickoxide