Einsatzfahrzeuge von Zoll und Bundespolizei

Großeinsatz gegen Schleuserkriminalität

Am frühen Mittwochmorgen rückten rund 1500 Einsatzkräfte der Bundespolizei, des Zolls und der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern aus, um in fünf Bundeländern über 60 Objekte zu durchsuchen. In Eschborn waren Räume in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Unterortstraße Ziel der Maßnahmen.Die behördlichen Ermittlungen richten sich nach Auskunft eines Polizeisprechers gegen die illegale Anwerbung von Arbeitskräften mit ukrainischen, georgischen und moldawischen Staatsangehörigkeiten.

Gleichzeitig finden ebenfalls ähnliche Einsätze im europäischen Ausland statt. In Deutschland liegt der Schwerpunkt der Maßnahmen in Bad Württemberg und Rheinland-Pfalz.
„Ein 48-jähriger Deutscher aus der Südpfalz steht als Kopf einer Tätergruppierung im Verdacht mit seiner Personalvermittlungsfirma über 300 mit falschen europäischen Ausweisdokumenten ausgestatteten Staatsangehörige aus Nicht- EU- Staaten angeworben und nach Deutschland eingeschleust zu haben.“, heißt es in der gemeinsamen → Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt/Main und des Hauptzollamts Saarbrücken.

Vor dem Gebäude in Eschborn durchsuchte die Polizei ein Fahrzeug mit Kennzeichen aus der Südpfalz. Ob dies dem o.g. Tatverdächtigen gehört ist aus ermittlungstaktischen Gründe noch nicht öffentlich.