Zwei Fahndungen sorgen für Aufregung in der Region

Polizeiauto Archivbild

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Erst ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten in Eschborn, die davon humpeln, einige Zeit ein Raub unter vorgehaltener Schusswaffe in Bad Soden-Neuenhain, mit flüchtendem Täter. Das führte am Dienstagabend zu ausgedehnten Suchmaßnahmen der Polizei mit Hubschraubern und Hunden im östlichen Main-Taunus-Kreis.

Gegen 20.10 Uhr kam ein Ford Fiesta auf der Sossenheimer Straße in Eschborn von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum. Die Ursache des Alleinunfalls war zunächst unklar. Bis die Polizei eintraf hatten sich die beiden Insassen aus dem Staub gemacht. Aufgrund des Unfallbilds musste die Polizei von schweren Verletzungen ausgehen.

In den Sozialen Madien war anschließend von einem humpelnden Mann und einer Frau mit Gesichtsverletzungen die Rede. Die Polizei startete sofort eine großräumige Fahndung und setzte dabei auch einen Hubschrauber und speziell ausgebildete Hunde ein.

Am Unfallort, kurz vor dem Kreisel Sossenheimer-, Berliner-, Hamburger Straße, wartete der Rettungsdienst samt Notarzt auf die Patienten.

Zeugen beschrieben den männlichen Fahrer als ca. 40 Jahre alt, dunkle Haare, Vollbart und dunkel bekleidet. Die Beifahrerin soll ca. 40 Jahre sein, 160cm groß und rötliche Haare haben.

Das nächste Ereignis

Während diese Einsatzmaßnahmen liefen kam es gegen 21:30 Uhr einige Kilometer weiter, auf der Sandwiese in Bad Soden-Neuenhain, zu einem vereinbarten Treffen zweier Männer, die den Verkauf einer hochwertigen Uhr abwickeln wollten. Aber anstatt zu bezahlen zog der Käufer eine Schusswaffe, bedrohte den anderen Mann, ergriff die Uhr und flüchtete.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 25 Jahre alt, 180 cm groß, südländisch, kurze, dunkle Haare (Boxerschnitt), gepflegter Bart.

Bekleidet war der Täter mit dunkler Oberbekleidung, Jeans und dunklen Turnschuhen.

Auch bei dieser Fahndung kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Damit war am Dienstagabend seit dem Einbruch der Dunkelheit viel los am Himmel im östlichen MTK. Die Aufregung in den Sozialen Netzwerken zwischen Eschborn und Eppstein war entsprechend.

Hinweisgeber und Zeugen gesucht

Zeugen des Unfalls bittet die Polizei sich mit dem Regionalen Verkehrsdienst in Verbindung zu setzen, unter der Telefonnummer 06190/9360-0.

Wer im Zusammenhang mit dem Raub Beobachtungen gemacht hat, soll bitte die Kriminalpolizei in Hofheim anrufen: Telefon 06192/2079-0.


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