Vorbereitung auf einen Trinkwassernotstand

Droht bereits der nächste Jahrhundertsommer mit extremer Trockenheit? Foto: SteenJepsen - pixabay.com/de

Der letzte Sommer und die seitdem geführten Diskussionen über die Auswirkungen der Klimaveränderungen sind nicht spurlos an der Eschborner SPD-Fraktion vorbei gegangen. Die Genossen möchten den Magistrat beauftragen eine Gefahrenabwehrverordnung zu erstellen, „über die Einschränkung des Verbrauchs von Trinkwasser bei Notständen in der Wasserversorgung“.

Ob sich eine politische Mehrheit für einschränkende Maßnahmen und Verbote findet, wird die nächste Sitzungsrunde der Stadtverordnetenversammlung zeigen. Die beginnt zwar erst Ende März, aber die SPD hat bereits eine entsprechende Beschlussvorlage eingereicht.

Regelungsinstrument für den akuten Wassernotstand

„Für künftig lang anhaltende Hitze und Trockenperioden sollte daher eine Rechtsgrundlage dafür geschaffen werden, dass im Wassernotstandsfall bei Wasserverschwendung Geldbußen drohen.“, heißt es in der Begründung der Genossen.

Als Beispiel ist die entsprechende Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Oberursel beigefügt, die Hochtaunuskommune ist wie Eschborn auch Mitglied im „Wasserbeschaffungsverband Taunus“.

Nach Feststellung der SPD-Fraktion hätten auch die Umlandkommunen Kronberg, Neu-Anspach, Usingen, Grävenwiesbach und Weilrod bereits mit einer entsprechenden Reglung reagiert und Vorsorge getroffen.


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