Noch hält der Limes zur Altstadt

Vandalismus pur, ohne Sinn und Zweck.

In der Nacht zum Tag der Deutschen Einheit gingen wieder mehrere Müllcontainer in der Schwalbacher Limesstadt in Flammen auf und Vandalen versuchten die Scheibe einer Sparkasse einzuwerfen.

Chronologisch erfolgte zuerst der Wurf mit einem Stein oder anderen harten Gegenstand in Richtung einer Frontscheibe der Taunus-Sparkasse auf dem Marktplatz (siehe Foto). Die Polizei gibt als Tatzeitraum Dienstag 21:30Uhr bis Mittwoch 00:15 Uhr an.

Weiter ging es gegen 03:38 Uhr mit einer brennenden Großraummülltonne in der Berliner Straße, statistisch die Brandlegung Nr. 35, seit der Zählung Anfang Mai. Ein Zeuge entdeckte das Feuer und verständigte die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen war der Container bereits völlig abgefackelt. Die Hitze beschädigte eine weitere Tonne und einen Baum.

Zurück zur Feuerwache und ab nach Hause ins Bett, aber ob es ein Feuerwehrmann schaffte wieder einzuschlafen, bevor der Funkmelder erneut piepste, ist nicht bekannt. Bereits um 04:39 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die ehrenamtlichen Feuerwehrleute zum nächsten Mülltonnenbrand.

Ein Anwohner meldete einen brennenden Müllcontainer in der Frankenstraße. Bei zwei weiteren Abfallbehältnissen stellte die Feuerwehr bereits Brände in der Entstehungsphase fest. Ein Strahlrohr beendete die gesamte Brandlegung Nr.36.

Aber für die Feuerwehr sollte die Nacht  nicht sehr lang werden. Um 08:16 Uhr qualmten Papierreste am ersten Einsatzort, in der Berliner Straße. Die Kübelspritze sorgte für Abhilfe.

Während bei der Kriminalpolizei die Schwalbacher Fallakte immer dicker wird, ohne dass bislang Tatverdächtige geschnappt werden konnten, fragt sich der Beobachter, wie lange hält der imaginäre Schutzwall zur Altstadt noch?


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