Brandstiftungen in der Limesstadt weiten sich aus

Symbolbild - Foto: wikimediaimages - pixabay.com/de

In der Nacht von Montag auf Dienstag brannte es wieder in Schwalbach. Dieses Mal zündeten Täter einen Pkw an und eine Papiertonne auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Der Renault auf dem Parkplatz in der Wilhelm-Leuschner-Straße brannte nach Polizeiangaben völlig aus, der geschätzte Sachschaden liegt bei 5000 Euro. Etwa zeitgleich um 00:17 Uhr ging auf der anderen Seite im Bereich der Friedrich-Ebert-Schule eine Papiertonne in Flammen auf. Die Polizei nimmt in beiden Fällen Brandstiftung an.

Das Wochenende sorgte bereits für heftige Schlagzeilen aus der Limesstadt. Tätlicher Angriff auf kontrollierende Polizeibeamte, mehrere Sachbeschädigungen an Gebäuden und Fahrzeugen und insgesamt drei abgefackelte Müllcontainer.

Ende Juli brannte erstmals in der Zeit, seit das „Kompass-Sicherheits-Projekt“ läuft, ein Pkw in der Avrilléstraße. Jetzt wieder ein abgefackeltes Auto, das ist eine andere Ebene der Brandstiftungen.

Markus Hoffmann von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Westhessen erläuterte im Gespräch die Wichtigkeit von Beobachtungen und Hinweisen aus der Bevölkerung, um die Täter identifizieren zu können.

Die Polizei sei weiterhin mit verstärkten Kräften im Einsatzraum Schwalbach unterwegs, aber das alleine sei nur ein Baustein im Sicherheitskonzept, alle müssen an einem Strang ziehen, so der Polizeihauptkommissar.

Auch wenn vor allem die Häufigkeit der Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und Aggression gegen Polizeikräfte in den letzten Wochen zugenommen hat, so darf keine falsche Resignation entstehen. Polizeihauptkommissar Hoffmann fasst das mit den Worten zusammen: „Wir werden uns nicht zurückziehen!“


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