Getreidefeld großflächig abgebrannt

Die großen Qualmwolke war weithin sichtbar.

Heute Vormittag ging ein Getreidefeld in der Verlängerung der Hunsrückstraße in Flammen auf. Nach Polizeiangaben brannten rund fünf Hektar ab (siehe Update).

63 Feuerwehrkräfte aus Eschborn, Niederhöchstadt, Steinbach, Kronberg, Oberursel und Bad Soden waren mit 15 Fahrzeugen im Einsatz, um gegen die Flammen anzukämpfen, die sich durch den Wind schnell ausbreiteten. Nach Feuerwehrangaben mussten Großtanklöschfahrzeuge die Wasserversorgung im Feld sicherstellen, die aus anderen Städten hinzu geholt wurden.

Eschborn verfügt selbst nur bedingt über ein solches Einsatzmittel. Das eigene Tanklöschfahrzeug hat mit seinem Wasservorrat von 4000 Litern eine Zwischenstellung.

Vor allem die ausreichende Wasserversorgung stellt bei solchen Flächenbränden eine Herausforderung dar.

Die Polizei hat nach den Worten von Sprecher Johannes Neumann bislang keine Hinweise auf Brandstiftung. Der genaue Auslöser für das Feuer ist noch offen. Die extreme Trockenheit führte in den vergangen Tagen und Wochen zu mehreren Feldbränden in den Region.

Die Scheune im Hintergrund konnte geschützt werden.

Durch den Einsatz von Traktoren mit entsprechenden Arbeitsgeräten konnten mehrere Landwirte verhindern, dass die Flammen sich in Richtung einer benachbarten Scheune und anderer Flächen ausbreiteten.

Verbrannte Erde, so weit das Auge blickt.

Der Schaden für den Landwirt, der das abgebrannte Feld bewirtschaftet, liegt nach dem Polizeibericht bei 2 500 Euro pro Hektar und damit bei insgesamt 12 500 Euro.

Blick in Richtung Hunsrückstraße

Update:

Die Angaben zur verbrannten Fläche und damit zum entstandenen Ernteschaden unterscheiden sich. Während die Polizei von ca. 50.000 Quadratmetern spricht, heißt es in einer Meldungen der Feuerwehr Niederhöchstadt und in einem Tweet der Feuerwehr Steinbach es seien 100.000 qm verbrannt.