Nordkorea-Konferenz in Eschborn braucht mehr Platz

Das Interesse an der Veranstaltung ist größer als anfangs eingeschätzt, deshalb muss die internationale Konferenz der „Korean Friendship Association“ (KFA) am nächsten Samstag auf den Stadtverordnetensaal im Eschborner Rathaus ausweichen. Am 26.07. werden neben den KFA-Delegierten aus verschiedenen Ländern und Diplomaten aus der nordkoreanischen Botschaft in Berlin, auch Unternehmensvertreter zur Konferenz erwartet. Thema der Veranstaltung am Vormittag sind Möglichkeiten von Joint Ventures mit Nordkorea.

Dass die Botschaftsvertreter während der Sitzung auch Bilder der Despoten Kim Jong Il und Kim Il Sung im Stadtverordnetensaal aufstellen werden, gehört nach Aussage des Gastgebers, den Eschborner Linken, zur Tradition. Die gesamte Veranstaltung ist vielen politischen Kräften ein Dorn im Auge. In Eschborn sind zahlreiche Unternehmen aus Südkorea und Japan ansässig, die nach jetzigem Kenntnisstand keinesfalls an den Gesprächen im Rathaus teilnehmen wollen.

(veröffentlicht in der Eschborner Zeitung am 19.07.2008)


Anzeige