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	<title>Ulrich Steiner</title>
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	<description>Journalist zwischen Main und Taunus</description>
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		<title>Notfallzentrum an die Hauptstraße?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>usteiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eschborn. Die Frage nach dem idealen Standort für Eschborns zukünftiges Notfallzentrum steht wieder ganz neu im Raum. Mit einem beachtlichen Fuhrpark von 14 Fahrzeugen ist Eschborns Feuerwehr zwar sehr umfangreich und qualitativ gut ausgestattet, aber der Platzbedarf zum Abstellen ist &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20100305/notfallzentrum-an-die-hauptstrasse/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eschborn. Die Frage nach dem idealen Standort für Eschborns zukünftiges Notfallzentrum steht wieder ganz neu im Raum. Mit einem beachtlichen Fuhrpark von 14 Fahrzeugen ist Eschborns Feuerwehr zwar sehr umfangreich und qualitativ gut ausgestattet, aber der Platzbedarf zum Abstellen ist auch entsprechend groß.Hinzu kommt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) mit drei Rettungswagen und den Fahrzeugen der Schnelleinsatzgruppe.<span id="more-174"></span></p>
<h3>Krüger: Noch mal prüfen</h3>
<p align="left">Den derzeitigen Standort der Rettungsdienste am Ende der Unterortstraße beizubehalten wird inzwischen auch von der FDP kritisch gesehen. Bisher kamen die Vorschläge, die Feuerwehr und den ASB beispielsweise in den Camp-Phönix-Park zu verlagern, aus den Reihen der SPD, die damit bei der Mehrheit aus CDU und FDP auf Ablehnung stieß.</p>
<p align="left">Im Gespräch mit dem Höchster Kreisblatt sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende Fritz Krüger jetzt, die Standortfrage müsse noch mal überprüft werden. Der momentane Standort an der Unterortstraße sei nicht optimal. Krüger sprach aufgrund der eingeschränkten Straßenanbindung von einer «gefangenen Situation». Die SPD-Fraktion wird nach Auskunft ihres Fraktionsvorsitzenden Reinhard Birkert das Thema Notfallzentrum auf der kommenden Sitzung am 22. März erneut behandeln. Birkert machte aber bereits seine persönliche Sicht deutlich. Er sagte, die Platzierung der Rettungsdienste müsse neu diskutiert werden, um einen besseren Standort als den bisherigen zu finden. «Es gibt keine zwanghaften Gründe, dass ASB und Feuerwehr zusammen sind.»</p>
<p align="left">Damit bringt Birkert eine weitere Überlegung ins Spiel, wodurch riesengroße Fahrzeughallen an einer einzigen Stelle nicht unbedingt erforderlich wären. Als möglichen Standort für das Notfallzentrum schlägt der SPD-Fraktionschef das Gelände links neben dem Wiesenbad-Parkplatz an der Hauptstraße vor. Weil die Eigenständigkeit der Niederhöchstädter Feuerwehr, die zusätzlich über drei eigene Fahrzeuge verfügt, ein heißes Eisen ist, ist für Birkert auch eine «Einsatzgemeinschaft» zwischen beiden Wehren denkbar. Diese könnte dann genau zwischen den Stadtteilen ihren Platz finden. Die Option einer Feuerwache neben dem neuen städtischen Dienstleistungszentrum im Camp-Phönix-Park hält der Genosse ebenfalls für eine sehr gute Lösung, zumal die meisten Einsätze tagsüber sowieso das Gewerbegebiet Süd betreffen würden.</p>
<h3>Keine Fusion</h3>
<p align="left">Auf Nachfrage bestätigt der im Magistrat für den Brandschutz zuständige Stadtrat Karlheinz Gritsch (CDU), dass auch im Rathaus inzwischen wieder Überlegungen bezüglich des optimalen Standorts im Gange seien. Der Umzug des Bauhofs in den Camp-Phönix-Park schaffe zwar Platz und damit eine Entspannung, aber mit Blick auf die entstehenden Kosten für eine Sanierung der alten Hallen an der Unterortstraße sagte Karlheinz Gritsch: «Die Standortfrage stellt sich immer.» Denn möglicherweise sei der Aufwand zu hoch, weil man beim Umbau auch in die Tiefe gehen müsse.</p>
<p align="left">Nähere Angaben zum derzeitigen Stand möglicher Alternativplanungen wollte der Brandschutzdezernent aber noch nicht öffentlich machen. In acht bis zehn Wochen könne er mehr sagen. Der Zusammenlegung der beiden Wehren erteilte der CDU-Politiker eine klare Absage, diese Frage sei bereits vor fünf bis sechs Jahren ausgiebig diskutiert worden. Gritsch gab zu bedenken, dass bei der Standortwahl immer die Einhaltung der gesetzlichen Hilfeleistungsfrist von zehn Minuten relevant sei. Die Feuerwehrleute müssten erst einmal möglichst schnell zur Wache gelangen, um dann rasch ausrücken und frühzeitig am Einsatzort sein zu können.</p>
<p align="left"><span style="color: #888888;">(veröffentlicht im Höchster Kreisblatt am 05.03.2010)</span></p>
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		<title>Über Nachbars Dach in den Fahrstuhl</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>usteiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Höchster Kreisblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwalbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwalbach. Im Fahrstuhl stecken zu bleiben kann für Leute mit Platzangst zum Albtraum werden. Immer wieder den technischen Hausservice für eine Wohnungsbaugesellschaft ersetzen zu müssen ist für die Schwalbacher Feuerwehr inzwischen zum Regelfall und zum Kostenfaktor geworden. In der Julius-Brecht-Straße &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20100304/ueber-nachbars-dach-in-den-fahrstuhl/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwalbach. Im Fahrstuhl stecken zu bleiben kann für Leute mit Platzangst zum Albtraum werden. Immer wieder den technischen Hausservice für eine Wohnungsbaugesellschaft ersetzen zu müssen ist für die Schwalbacher Feuerwehr inzwischen zum Regelfall und zum Kostenfaktor geworden.<span id="more-168"></span></p>
<p>In der Julius-Brecht-Straße 2 müssen die Bewohner seit geraumer Zeit mit einem immer schlechteren Hausservice leben, der jetzt in einer einwöchigen Stilllegung des Fahrstuhls gipfelte. Nachdem die Schwalbacher Feuerwehr in diesem Jahr bereits viermal Personen aus dem Fahrstuhl des zwölfstöckigen Hauses befreien musste, entschied Stadtbrandinspektor Josef Firle am 21. Februar erneut die vorläufige Stilllegung. Die vom Hauseigentümer, der Deutschen Annington, beauftrage Firma «DB Deutsche Bahn Facility Management» konnte die technischen Mängel erst am 2. März vollständig beheben und den Fahrstuhl wieder in Betrieb nehmen. Für Manuela Stiegler-Schuster, die im 11. Stock wohnt und ein fünfeinhalbjähriges Baby hat, bedeuteten die ständigen technischen Störungen jedes Mal einen Marsch über den Dachboden, um mit dem Kinderwagen auf die Straße zu gelangen. Zeit mit einem immer schlechteren Hausservice leben, der jetzt in einer einwöchigen Stilllegung des Fahrstuhls gipfelte.</p>
<h3>Platine defekt</h3>
<p align="left">Das direkt angebaute Haus Nr. 4 ist über einen Fluchtweg im 12. Stock erreichbar, und von da geht es mit einem intakten Fahrstuhl nach unten. Für ältere, gehbehinderte Bewohner aus den Etagen auf halber Höhe, wie den Eltern von Dieter Wende, sind die ständigen Reparaturzeiten des Fahrstuhls eine Tortur, und machten Arztbesuche über Tage unmöglich. Wende, der selbst auch in dem Haus wohnt, machte das Kreisblatt auf diese Zustände aufmerksam.</p>
<p align="left">Katja Weisker, die Pressesprecherin der Deutschen Annington in Bochum, sagte auf Nachfrage des HK, dass bei dem wiederholt defekten Fahrstuhl in der Julius-Brecht-Straße 2 eine Platine, ein Tacho und ein Magnetschalter ausgetauscht werden mussten. Die zuletzt sehr lange Reparaturzeit habe an einem Computerchip gelegen, der erst ausgelesen werden musste. «Nach menschlichem Ermessen sollte der Fahrstuhl wieder laufen», beteuerte Weisker. Die Erreichbarkeit des Reparaturdienstes liege nach unternehmenseigenen Erhebungen bei 80 bis 90 Prozent. Warum die Feuerwehr ersatzweise mehrmals anstelle eines technischen Fahrstuhlnotdienstes ausrücken musste, um die Personen aus dem defekten Fahrstuhl zu befreien, will die Pressesprecherin noch klären.</p>
<p align="left">Die Deutsche Annington vermietet und verwaltet nach eigenen Angaben zurzeit bundesweit 217 000 Wohnungen, 220 davon in Schwalbach. Das Wohnungsunternehmen ist eine Schwestergesellschaft der britischen Annington Homes und zählt mit rund 630 Standorten in Deutschland zu den Marktführern.</p>
<p align="left"><span style="color: #888888;">(veröffentlicht im Höchster Kreisblatt am 04.03.2010)</span></p>
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		<title>«Kleine Sozialarbeiter» für mehr Sicherheit</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>usteiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Eschborn]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtpolizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Eschborn. «Wir wollen eine bessere Sicherheitsarchitektur hier in Eschborn haben», sagt Mathias Geiger. Der Erste Stadtrat und Ordnungsdezernent arbeitet derzeit an einem Konzept zur Einführung einer eigenen Stadtpolizei. Bisher hat Eschborn eine sechsköpfige Ordnungspolizei, die hauptsächlich den ruhenden Verkehr überwacht. &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20100205/kleine-sozialarbeiter-fuer-mehr-sicherheit/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eschborn. «Wir wollen eine bessere Sicherheitsarchitektur hier in Eschborn haben», sagt Mathias Geiger. Der Erste Stadtrat und Ordnungsdezernent arbeitet derzeit an einem Konzept zur Einführung einer eigenen Stadtpolizei. Bisher hat Eschborn eine sechsköpfige Ordnungspolizei, die hauptsächlich den ruhenden Verkehr überwacht. Den nächtlichen Kontrollgang über problematische Plätze übernimmt hingegen bisher ein privater Wachdienst.<span id="more-157"></span></p>
<h3>Jugendpflege einbeziehen</h3>
<p>Nach den Vorstellungen Geigers könnte das Ordnungsamt durch zwei bis drei zusätzliche Mitarbeiter eine Stadtpolizei aufbauen. Personen- und Fahrzeugkontrollen oder Platzverweise beispielsweise können vom Regierungspräsidium auf kommunale Ordnungskräfte übertragen werden, nicht aber auf private Sicherheitsdienste.</p>
<p>Die Stadtpolizisten sollen im Unterschied zu den derzeit eingesetzten Hilfspolizisten an der Landespolizeischule ausgebildet werden. Psychologische und soziale Kompetenz stehen ganz oben auf der Liste, damit die Ordnungshüter in kritischen Einsatzsituationen deeskalierend wirken können, erläutert der Erste Stadtrat. Weil es zunehmend Probleme mit jungen Menschen gebe, sollen die Stadtpolizisten, die nach seinen Worten «quasi kleine Sozialarbeiter» sind, auch eng mit der Jugendpflege zusammenarbeiten.</p>
<p>Bis Ende April soll das Detailkonzept fertig sein, das dann zur Beratung in der Stadtverordnetensitzung vorgelegt wird. Wenn alles glatt geht, wäre der Starttermin für Eschborns Stadtpolizei dann zum 1. Januar 2011.</p>
<p><span style="color: #888888;">(veröffentlicht im Höchster Kreisblatt am 05.02.2010)</span></p>
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		<title>Handwagen statt Lkw</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 17:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>usteiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rettungsdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Höchster Kreisblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Niederhöchstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Kreuz]]></category>

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		<description><![CDATA[Niederhöchstadt. Mit Handwagen und Pferdefuhrwerken begann vor80 Jahren die Geschichte des Krankentransports in Niederhöchstadt. Im November 1929 gründete sich die freiwillige Sanitätskolonne des Roten Kreuzes in dem Dorf am Westerbach. Das geht aus der Chronik hervor, wie der heutige Vorsitzende &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20091224/handwagen-statt-lkw/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Niederhöchstadt. Mit Handwagen und Pferdefuhrwerken begann vor80 Jahren die Geschichte des Krankentransports in Niederhöchstadt. Im November 1929 gründete sich die freiwillige Sanitätskolonne des Roten Kreuzes in dem Dorf am Westerbach. Das geht aus der Chronik hervor, wie der heutige Vorsitzende Günter Eichner erzählt. Umgebaute Lastwagen waren damals ein Luxus, wenn es darum ging, Verletzte und Kranke zu transportieren. Erst 1959 kam das erste Fahrzeug in den Ortsverein. Dies war noch nicht mal ein eigenes, sondern gehörte zur Strahlenhilfszugstaffel in Fritzlar.<span id="more-147"></span></p>
<h3>Karges Archiv</h3>
<p>Der Niederhöchstädter Wolfgang Kleist hatte die ehrenamtliche Aufgabe des Landesfachdienstleiters für den Strahlenschutz in Hessen übernommen. Der Gymnasiallehrer war ein engagierter Rotkreuzler und sorgte dafür, dass ein Strahlenmesswagen aus dem Fritzlarer Fuhrpark bei seinem Ortsverband in Niederhöchstadt stationiert wurde. Mit der zusätzlich zu den Messgeräten eingebauten Krankentrage konnten auch hilfsweise Verletzte transportiert werden.</p>
<p>In den alten Niederschriften zur Vereingeschichten kann man nachlesen, wie Wolfgang Kleist das Einsatzfahrzeug mit Decken und Laken weiter ausstattete und damit 1959 auch die ersten Sanitätsdienste bei Veranstaltungen und auf dem Sportplatz durchführte. Günter Eichner hat nur diese alten Niederschriften von Erzählungen früherer Mitglieder, aus denen er die Geschichte des Ortsvereins rekonstruiert, weitere Dokumente  aus der Gründerzeit und den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg existieren nicht 1969, so wird berichtet, erhielt Wolfgang Kleist seine Lehrberechtigung für die Erste-Hilfe-Ausbildung. Von da an fand jeden 4. Samstag im Monat Unterricht für die Mitglieder im Ortsverein statt. Zu den Gründungszeiten, Ende der 20er-Jahre, mussten sich die Sanitätskolonnen immer in der Nähe eines ausbildenden Arztes ansiedeln, erzählt Günter Eichner. Eine andere Möglichkeit der Sanitätsausbildung für freiwillige Helfer gab es damals noch nicht. Niederhöchstadt hatte damals als kleines Dorf mit seinen rund 1400 Einwohnern somit bereits den Vorteil einer eigenen sanitätsdienstlichen Betreuung.</p>
<p>Anfang der 70er Jahre wählte die inzwischen gewachsene Mitgliederschar Wolfgang Kleist zu ihrem Vorsitzenden. In dieser Zeit absolvierte auch das erste Mitglied aus dem Ortsverein seine Ausbildungzum hauptamtlichen Krankenwagenfahrer und konnte damit beim Kreisverband des Roten-Kreuzesin<br />
Hofheim für den Rettungsdienst eingesetzt werden.</p>
<p>Mit der Eingemeindung von Niederhöchstadt nach Eschborn 1972 änderte sich die Bezeichnungdes Vereins in «Ortsverband». Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums 1979 konnte das Rote Kreuz in Niederhöchstadt sein erstes eigenes Fahrzeug kaufen, einen VW-Bus. Dieser Mannschaftstransportwagen sollte im Katastrophenfall Sanitäter zur Unglücksstelle und Leichtverletzte zum Sanitätsplatz transportieren.<br />
1979 wuchs die Mitgliederzahl auf 440 an, was seitdem nicht mehr erreicht wurde. Heute zählt der<br />
Ortsverband, der das Jubiläum intern feierte, 309 Mitglieder berichtet Martha Eichner, die Leiterin der<br />
Sozialarbeit.</p>
<h3>Blutspendetermine</h3>
<p>Den Wechsel vom Arbeitsschwerpunkt Sanitätsdienst und Katastrophenschutz hin zur Gemeinschaft<br />
für Wohlfahrts- und Sozialarbeit vollzog der Ortsverband 1979 unter der damaligen Vorsitzenden<br />
Maria de Haag. Seitdem gibt es ein wöchentlich umfangreiches Kursprogramm an Gymnastik- und<br />
Gesundheitsvorsorge für Senioren. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Mitarbeit im<br />
Blutspendedienst.</p>
<p>Der nächste Blutspendetermin ist am Donnerstag, 18. Februar (Erlebnishaus, Odenwaldstraße,14.30<br />
bis 20.30 Uhr).</p>
<p><span style="color: #888888;">(veröffentlicht im Höchster Kreisblatt vom 24.12.2009)</span></p>
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		<title>Zu Fuß zur Schule statt mit dem Elterntaxi</title>
		<link>http://www.ulrichsteiner.de/20091029/zu-fuss-zur-schule-statt-mit-dem-elterntaxi/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 15:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>usteiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Elterntaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Eschborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Eschborn. Wie bekommt man das allmorgendliche Verkehrschaos vor der Schule in den Griff und tut gleichzeitig was für die Gesundheit der Kinder und für die Umwelt? Mit dem &#8220;Verkehrs-Zähmer-Projekt&#8221;. Die Schülerinnen und Schüler der Hartmutschule sollen zukünftig nicht mehr mit &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20091029/zu-fuss-zur-schule-statt-mit-dem-elterntaxi/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20091029/zu-fuss-zur-schule-statt-mit-dem-elterntaxi/20091029_01_01/" rel="attachment wp-att-62"><img class="alignleft size-medium wp-image-62" title="20091029_01_01" src="http://www.ulrichsteiner.de/media/2011/09/20091029_01_01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Eschborn. Wie bekommt man das allmorgendliche Verkehrschaos vor der Schule in den Griff und tut gleichzeitig was für die Gesundheit der Kinder und für die Umwelt? Mit dem &#8220;Verkehrs-Zähmer-Projekt&#8221;. Die Schülerinnen und Schüler der Hartmutschule sollen zukünftig nicht mehr mit dem Auto zum Unterricht gebracht werden, sondern sich an Sammelpunkten treffen und gemeinsam zu Fuß gehen. Da sind die Kernpunkte im Konzept zur Mobilitätserziehung, mit dem die Grundschule ab 2. November startet.<span id="more-142"></span></p>
<p>Hintergrund für das Projekt ist die chaotische und gefährliche Verkehrssituation, die morgens immer kurz vor acht im Dörnweg entsteht. Die Hartmutschule, die Heinrich-von-Kleist-Schule (HvK) und die Kita Dörnweg liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander und damit kommt es zu einer Ballung an &#8220;Elterntaxis&#8221; zu den Stoßzeiten. Hinzu kommen die Schulbusse, die ebenfalls zwischen den parkenden Autos der Eltern und der Anwohner hindurch müssen.</p>
<p>Die Hartmutschule und die Stadt Eschborn haben deshalb gemeinsam das Verkehrs-Zähmer-Projekt angestoßen und zum Auftakt einen Infoflyer an alle Eltern verschickt. Am Dienstagabend fand dann eine Informationsveranstaltung statt, bei der es um die Details des dreistufigen Konzepts ging. An vier Sammelpunkten sollen ab kommenden Montag zur ersten Unterrichtsstunde Schülerlotsen warten, die gemeinsam mit den Kindern in einer Gruppen zur Schule laufen. In der ersten Projektwoche werden Kräfte der städtischen Ordnungspolizei diese Lotsenaufgabe übernehmen. Schulleitung und Magistrat beabsichtigen mit dem Konzept nicht nur eine Entspannung der Verkehrssituation, sondern wollen auch die Gesundheit der Kinder durch mehr Bewegung fördern, die sozialen Kontakte untereinander stärken und die Verkehrserziehung ausweiten.</p>
<p>Der Erste Stadtrat Mathias Geiger erläuterte am Anfang des Infoabends, dass nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich 2 Millionen Menschen an den Folgen von Bewegungsmangel sterben. In Deutschland habe sich die Zahl der übergewichtigen Schulanfänger in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Für den Ersten Stadtrat heißt deshalb das &#8220;Zauberwort&#8221; Verbeugung und dazu gehöre auch den täglichen Schulwegweg zu Fuß zurück zu legen. Ein täglicher 15-minütiger Schulweg zu Fuß bedeutet 2,5 Stunden mehr Bewegung pro Woche.</p>
<p>Als Anreiz für die Kinder gibt es ein Punktesystem. Ziel für jede der 15 Klassen in der Hartmutschule soll das Sammeln von zehn Mal so vielen Punkten wie Schülern pro Klasse sein. Für jeden Tag, an dem der Schulweg zu Fuß absolviert wurde, gibt es pro Kind einen Punkt. Zusätzliche Punkte können durch das Aufschreiben von Schulwegabenteuern gesammelt werden, für Schulleiterin Catrin Taplick eine ideale Verzahnung mit dem Deutschunterricht. Am Ende winkt eine durch die Stadt Eschborn gesponserte Überraschung für die ganze Klasse.</p>
<p>Die Idee ein solches Projekt an der Hartmutschule umzusetzen stammt von Cathrin Spilarewicz, sie ist Klassenlehrerin in der 3 d und hatte von ähnlichen Maßnahmen in anderen Schulen gelesen. Das Verkehrs-Zähmer-Projekt gliedert sich in die drei Phasen: Nach dem Kennen lernen folgt die Phase, in der alte Gewohnheiten aufgebrochen und neue etabliert werden und am Ende steht das gemeinsame Feiern. Damit der &#8220;Fahr- und Holtourismus&#8221;, wie ihn Mathias Geiger nennt, stadtweit eingedämmt wird, sind Gespräche auch mit der benachbarten HvK und den anderen Schule bereits geplant.</p>
<p>340 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Hartmutschule, zum Infoabend erschienen aber nur 22 Eltern. Für die gab es am Ende der Veranstaltung interessante Einblicke in die aktuellen Zahlen der Unfallstatistik mit Kindern im Straßenverkehr. Jens Uve Schödter von der Verkehrswacht Main-Taunus erläuterte, dass im Jahr 2008 bei den Null- bis Sechsjährigen Unfallopfern 1.555 zu Fuß unterwegs waren, 427 mit dem Fahrrad und 3.419 in einem Auto mitfuhren. Besondere Aufmerksamkeit gab es für die grafische Darstellung wie sich Reaktionszeit und Bremsweg verändern, wenn in einer Tempo-30-Zone mit 50 km/h gefahren wird. Daher ist für Schödter einer der wichtigsten Lehrsätze für kleine Kinder in der Verkehrserziehung: &#8220;Bordstein heißt Stoppstein&#8221;.</p>
<p><span style="color: #888888;">(in gekürzter Fassung übernommen vom Höchster Kreisblatt)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Erweiterung der Notarztversorgung im Main-Taunus-Kreis</title>
		<link>http://www.ulrichsteiner.de/20090803/erweiterung-der-notarztversorgung-im-main-taunus-kreis/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>usteiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rettungsdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Soden]]></category>
		<category><![CDATA[Eschborner Stadtmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Main-Taunus-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Notarzteinsatzgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsdienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Main-Taunus/Bad Soden. Seit dem 1. August stehen im Main-Taunus-Kreis zwei Notarzteinsatzfahrzeuge rund um die Uhr und ein weiteres im Tagesdienst zur Verfügung. Die Aufstockung der Kapazitäten um insgesamt ein Fahrzeug wurde notwendig, da durch die Anforderungen von Notärzten aus benachbarten &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090803/erweiterung-der-notarztversorgung-im-main-taunus-kreis/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_58" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090803/erweiterung-der-notarztversorgung-im-main-taunus-kreis/20090803_02_01/" rel="attachment wp-att-58"><img class="size-medium wp-image-58" title="20090803_02_01" src="http://www.ulrichsteiner.de/media/2011/09/20090803_02_01-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Peter Frank ist Notarzt aus Passion</p></div>
<p>Main-Taunus/Bad Soden. Seit dem 1. August stehen im Main-Taunus-Kreis zwei Notarzteinsatzfahrzeuge rund um die Uhr und ein weiteres im Tagesdienst zur Verfügung. Die Aufstockung der Kapazitäten um insgesamt ein Fahrzeug wurde notwendig, da durch die Anforderungen von Notärzten aus benachbarten Kreisen die Hilfeleistungsfrist von 10 min nicht immer eingehalten werden kann. Laut der Statistik des MTK gab es im vergangenen Jahr insgesamt 5.813 Notarzteinsätze.</p>
<p>In Bad Soden und in Hofheim sind die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) des Kreises stationiert. Zwei Organisationen stellen die Besetzung sicher, der Verein Notarztdienst und die Notarztgemeinschaft Bad Soden (NAG).<span id="more-131"></span></p>
<p>Da die Krankenkassen die Kosten für die Einsätze tragen, waren für die Kapazitätserweiterung Verhandlungen notwendig. Der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent für das Rettungswesen, Hans-Jürgen Hielscher (FDP), hatte aufgrund der Einsatzstatistik bereits Anfang des Jahres das Gespräch mit den Kassen gesucht und konnte jetzt eine zunächst auf ein Jahr befristete Regelung vereinbaren.</p>
<h3>Notarztgemeinschaft Bad Soden</h3>
<p><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090803/erweiterung-der-notarztversorgung-im-main-taunus-kreis/20090803_02_02/" rel="attachment wp-att-59"><img class="alignleft size-medium wp-image-59" title="20090803_02_02" src="http://www.ulrichsteiner.de/media/2011/09/20090803_02_02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Eine der beiden Trägerorganisationen für den NEF-Dienst ist die 1993 gegründete Notarztgemeinschaft Bad Soden (NAG). Dr. Peter Frank berichtet, dass damals immer häufiger die eigentlich für koordinierende Maßnahmen bei Großeinsätzen zuständigen &#8220;Leitenden Notärzte&#8221; durch die Rettungsleitstelle angefordert wurden, weil die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr reichten. Dieser ärztliche Hintergrunddienst brauchte aber aufgrund der anderen Aufgabenstellung eine angepasste rechtliche und vertragliche Regelung. Hieraus entstand eine gemeinnützige GmbH, die seit dem ein wichtiger Teil des Rettungsdienstes im MTK ist.</p>
<p>Für den östlichen Main-Taunus-Kreis stellt der Verein Notarztdienst unter der Woche ein NEF mit Arzt und Rettungsassistent bereit und am Wochenende und an Feiertagen übernimmt die NAG diese Aufgaben mit eigenem Personal und eigenen Fahrzeugen. Die Notarzteinsatzfahrzeuge sind besser ausgestattet, als es die entsprechende Norm vorschreibt, erklärt Dr. Frank. Beispielsweise ist ein anderes Beatmungsgerät an Board und das EKG verfügt über spezielle Techniken der Blutdruckmessung. Hinzu kommt ein erweiterter Satz an Medikamenten.</p>
<div id="attachment_60" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090803/erweiterung-der-notarztversorgung-im-main-taunus-kreis/20090803_02_03/" rel="attachment wp-att-60"><img class="size-medium wp-image-60" title="20090803_02_03" src="http://www.ulrichsteiner.de/media/2011/09/20090803_02_03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Zwischen den Einsätzen erledigt Rettungsassistentin Jennifer Braun adminstrative Aufgaben.</p></div>
<p>Die kleine Rettungswache der NAG in Bad Soden befindet sich in der Nähe des Bahnhofs. Dort können alle administrativen Aufgaben erledigt werden und es gibt einen Aufenthaltsraum und eine Teeküche für die Zeit zwischen den Einsätzen. Rettungsassistentin Jennifer Braun ist Medizinstudentin und arbeitet an den Wochenenden bei der NAG mit. Auf die Frage welche Fachrichtung sie später als Ärztin einschlagen will kam die spontane Antwort: &#8220;Notfallfallmedizin&#8221;.</p>
<p>Notarzt aus Passion ist auch Dr. Peter Frank, der sich seit vielen Jahren für Verbesserungen im Rettungswesen engagiert. Über die nun gefundene Einigung der Kapazitätserweiterung im MTK sagt er zufrieden: &#8220;Mein Wunsch war, dass wir im Kreis ein Niveau erreichen, auf dem die Bevölkerung sich sicher sein kann ausreichend versorgt zu sein und die Notärzte nicht mit schlechtem Gewissen leben müssen, den Anforderungen nicht gerecht zu werden.&#8221;</p>
<p><span style="color: #888888;">(veröffentlicht im Eschborner Stadtmagazin am 03.08.2009)</span></p>
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		<title>Vielen fehlen die persönlichen Netze</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 13:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>usteiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Sonntags-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Hofheim]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialbüro Main-Taunus]]></category>

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		<description><![CDATA[Hofheim &#8211; Immer mehr Menschen brauchen Hilfe, um ihren Alltag zu meistern. Das zeigen die Beratungszahlen des Sozialbüros Main-Taunus. Wenn im Sozialbüro Main-Taunus die Zahlen der Beratungen steigen, dann ist das nicht einfach nur eine statistische Größe, sondern ein Spiegel &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090802/vielen-fehlen-die-persoenlichen-netze/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_57" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090802/vielen-fehlen-die-persoenlichen-netze/20090802_01_01/" rel="attachment wp-att-57"><img class="size-medium wp-image-57" title="20090802_01_01" src="http://www.ulrichsteiner.de/media/2011/09/20090802_01_01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Marcus Krüger (rechts) und Birgit Bürkin (links) helfen Ratsuchenden im Sozialbüro Main-Taunus.</p></div>
<p>Hofheim &#8211; Immer mehr Menschen brauchen Hilfe, um ihren Alltag zu meistern. Das zeigen die Beratungszahlen des Sozialbüros Main-Taunus. Wenn im Sozialbüro Main-Taunus die Zahlen der Beratungen steigen, dann ist das nicht einfach nur eine statistische Größe, sondern ein Spiegel für gesellschaftliche Veränderungen.</p>
<p>Menschen mit Problemen bei der Existenzsicherung, bei Schwierigkeiten im Ehe- und Familienleben oder bei drohender Obdachlosigkeit suchen eine der beiden Beratungsstellen in Hofheim oder Eschborn auf.<span id="more-126"></span></p>
<p>Im Jahr 2008 kamen 3168 Ratsuchende, das sind 9,5 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor und die Zahlen steigen zurzeit weiter, berichtet Marcus Krüger, der Leiter des Sozialbüros, zu dessen Verbundpartnern auch das Diakonische Werk Main-Taunus gehört.</p>
<p>Vor allem die Gruppe der sogenannten &#8220;Aufstocker&#8221; werde immer größer. Das sind Menschen, die zwar einer regelmäßigen bezahlten Beschäftigung nachgehen, deren Arbeitslohn aber nicht zum Leben reicht. Die Sozialbehörde des Main-Taunus-Kreises schießt in solchen Fällen Geld zu. Doch welche Möglichkeiten für zusätzliche Leistungen bestehen und welche rechtlichen Bedingungen zu erfüllen sind, wissen die meisten Ratsuchenden nicht. Die Beraterinnen und Berater im Sozialbüro stehen hier mit ihrem Fachwissen zur Seite.</p>
<p>Leonore Mosberger ist Rechtsanwältin und pensionierte Richterin. Sie spricht von einer deutlichen Tendenz zur Verrechtlichung der Arbeit. Gemeinsam mit einer weiteren Kollegin und einem Kollegen bieten diese ehrenamtlichen Mitarbeiter kostenlose Rechtsberatung auf den Feldern Familienrecht, Ausländerrecht und Sozialrecht an. Wie man mit dem wenigen Geld, das man verdient oder als Leistungsempfänger vom Staat erhält, auskommen kann, ist das Fachgebiet von Birgit Bürkin, die eine Budgetberatung zur Schuldenprävention anbietet.</p>
<p>Die Wirtschaftskrise ist sicherlich ein großer Faktor beim Anstieg der Ratsuchenden, allerdings hat Marcus Krüger noch eine Zahl ermittelt, die aufhorchen lässt: In das Hofheimer Büro kamen bisher 45 Prozent Alleinstehende, Tendenz steigend und zwar durch alle Altersgruppen und soziale Schichten hindurch. Dadurch, dass immer mehr Menschen nicht mehr in familiären Beziehungen leben, gehen oftmals die persönlichen Netze verloren. In einer Notsituation gibt es dann keine vertrauensvollen Ansprechpartner im persönlichen Umfeld. Seelsorger in den Gemeinden leiten Ratsuchende deshalb direkt ans Sozialbüro weiter, erklärt Marcus Krüger.</p>
<p>Einen weiteren wichtigen Grund für die immer häufiger nachgefragten Beratungsangebote sehen die Mitarbeiter des Sozialbüros in der Verarmungsspirale. Je länger beispielsweise die Arbeitslosigkeit oder der Bezug von sozialen Leistungen dauert, desto stärker werden noch vorhandene finanzielle Ressourcen aufgezehrt. Sozialrechtlerin Uta Deselaers macht es am banalen Beispiel einer Winterjacke fest. Im ersten und zweiten Jahr ohne weitere Einnahmen außer den Sozialleistungen kann noch die alte Jacke getragen werden. Doch wenn die dann kaputt geht, fehlt häufig das Geld für eine Neuanschaffung. Es kommt schrittweise zum sozialen Abstieg.</p>
<p><span style="color: #888888;">(veröffentlich in der Evangelischen Sonntags-Zeitung vom 02.08.2009)</span></p>
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		<title>Frisch gezapfte Keime, das muss nicht sein</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:43:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Eschborn]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kultursommer im Rhein-Main-Gebiet läuft zurzeit auf Hochtouren. Häufig, sowie in Eschborn und Schwalbach, übernehmen örtliche Vereine die Bewirtung zu den Open Air Veranstaltungen. Während sich die Kulturverantwortlichen über die hohen Besucherzahlen bei den Konzerten freuen, wird der Getränkeausschank für &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090731/frisch-gezapfte-keime-das-muss-nicht-sein/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090731/frisch-gezapfte-keime-das-muss-nicht-sein/20090727_03_01/" rel="attachment wp-att-56"><img class="alignleft size-full wp-image-56" title="20090727_03_01" src="http://www.ulrichsteiner.de/media/2011/09/20090727_03_01.jpg" alt="" width="179" height="120" /></a>Der Kultursommer im Rhein-Main-Gebiet läuft zurzeit auf Hochtouren. Häufig, sowie in Eschborn und Schwalbach, übernehmen örtliche Vereine die Bewirtung zu den Open Air Veranstaltungen. Während sich die Kulturverantwortlichen über die hohen Besucherzahlen bei den Konzerten freuen, wird der Getränkeausschank für die vielen ehrenamtlichen Helfer phasenweise zur Rekordarbeit. Leider gibt es nicht immer ausreichend hygienische Spülmöglichkeiten für die gebrauchten Gläser und weil es schnell gehen muss wird manchmal auch nicht so darauf geachtet.<span id="more-119"></span></p>
<p>Die Schweinegrippe habe derzeit noch nicht zu verschärften Hygienevorgaben für Feste geführt, teilte der Main-Taunus-Kreis auf Nachfrage mit. Nach Auskunft aus dem Bereich Lebensmittelhygiene des Amtes für Verbraucherschutz reiche die Reinigung von Geschirr und Gläsern mit heißem Wasser und Spülmittel aus, um Erreger abzutöten.</p>
<p>Wichtig ist also, dass die bewirtenden Vereine bei den Veranstaltungen über entsprechende Spülanlagen verfügen oder sich diese im Getränkegroßhandel leihen. Heißes Trinkwasser zum Spülen steht nämlich nicht ohne weiteres überall zur Verfügung.</p>
<h3>Lebensmittelkontrolleure sind auch auf Festen unterwegs</h3>
<p>&#8220;Die Mitarbeiter vom Amt für Verbraucherschutz prüfen das stichprobenartig nach. Bei Kontrollen achten sie auf Sauberkeit, Handhygiene und darauf, dass die Leute, die mit Lebensmitteln zu tun haben, die &#8216;Belehrung zum Infektionsschutzgesetz&#8217; des Gesundheitsamts absolviert haben.&#8221;, erläutert Deike Wichmann von der Pressestelle des Main-Taunus-Kreises.</p>
<p>Wer auf Nummer Sicher gehen will, der sollte sich einen Einwegbecher geben lassen oder auf die oftmals ebenfalls angebotenen Getränke in kleinen Flaschen zurückgreifen.</p>
<p><span style="color: #888888;">(veröffentlich im Eschborner Stadtmagazin am 31.07.2009)</span></p>
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		<title>Kampf gegen Lebensmittelimitate</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 13:28:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Eschborner Stadtmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Jürgen Hielscher]]></category>
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		<category><![CDATA[Main-Taunus-Kreis]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Skandalös&#8221; sind für den Ersten Kreisbeigeordneten und Verbraucherschutzdezernenten Hans-Jürgen Hielscher die Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln. Der MTK wird deshalb ab sofort verstärkte Kontrollen bei den 834 Gaststätten, Pizzerien und Imbissen im Kreis durchführen. Kein Pardon mehr für nicht &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090715/main-taunus-kreis-verschaerft-kontrollen-bei-gastronomischen-betrieben/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Skandalös&#8221; sind für den Ersten Kreisbeigeordneten und Verbraucherschutzdezernenten Hans-Jürgen Hielscher die Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln. Der MTK wird deshalb ab sofort verstärkte Kontrollen bei den 834 Gaststätten, Pizzerien und Imbissen im Kreis durchführen. Kein Pardon mehr für nicht deklarierten &#8220;Schummelkäse&#8221; oder &#8220;Mogelschinken&#8221;.</p>
<p><span id="more-116"></span>&#8220;Pizza mit Lebensmittelzubereitung aus Magermilch und Pflanzenfett sowie zusammengefügten Putenfleischstücken&#8221; muss beispielsweise nach gültiger Rechtslage auf der Speisekarte einer Pizzeria stehen, die künstlich hergestellten Käse und Schinken verwendet. Welcher Gast wird da noch genüsslich zugreifen wollen? Und genau darauf zielen die verschärften Maßnahmen des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz im Main-Taunus-Kreis ab. &#8220;Wir wollen den Verbraucher in die Lage versetzen zu wissen, was er isst.&#8221;, betonte Hielscher.</p>
<h3>Betrug am Verbraucher</h3>
<p>In der ersten Jahreshälfte 2009 wurden bereits 693 Kontrollen im MTK durchgeführt. In 141 Fällen gab es nicht das zu essen, was auf der Speisekarte drauf stand. &#8220;Das ist nicht nur Betrug am Verbraucher, sondern auch gefährlich. Allergiker, die auf bestimmte Zusatzstoffe reagieren, müssen wissen, was sie da essen.&#8221;, erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete.</p>
<p>Um das politische Ziel, eine bessere Information der Verbraucher zu erreichen, hatte der Kreis zu einer besonderen Pressekonferenz geladen. Den Medienvertretern wurden verschiedene Lebensmittelimitate und auch das Original zur vergleichenden Verkostung serviert. Der Main-Taunus-Kreis will nach den Worten von Hans-Jürgen Hielscher bei den Eigenbetrieben, wie z.B. Kreiskrankenhäusern, selbst mit gutem Beispiel voran gehen, auch wenn sich dadurch der Einkaufspreis für die Lebensmittel geringfügig erhöht.</p>
<h3>Schwarze Schafe sollen an den Pranger</h3>
<p>Im Restaurant oder beim Lieblingsitaliener um die Ecke soll der Verbraucher aufgrund einer korrekten Deklaration seine Entscheidung selbst treffen können. Die bundesweite Initiative, zukünftig schwarze Schafe zu veröffentlichen, begrüßt Hielscher ausdrücklich. Bis zu 25.000 Euro Bußgeld sind fällig, wenn die Lebensmittelkontrolleure fündig werden. Vier Planstellen hat der Main-Taunus-Kreis für diese Kontrollaufgaben derzeit, allerdings sind nur zwei Mitarbeiter einsatzbereit. Eine Kontrolleurin befindet sich im Mutterschutz, ein neuer Mitarbeiter gerade in der Ausbildung.</p>
<p>Landwirt Manfred Uhrig, der sich in seinem Sulzbacher Betrieb auf die Milchwirtschaft spezialisiert hat, erläuterte in der Pressekonferenz, dass derzeit jährlich 110.000 Tonnen &#8220;Analogkäse&#8221; in Deutschland hergestellt werden. Dies entspricht in etwa der gesamten produzierten Milchmenge aller hessischen Milchbauern zusammen.</p>
<p>Dem Verbraucher bleibt nur der genaue Blick auf die Packungsangaben im Supermarkt und der genaue Blick auf die Speisekarte. Alternativ bieten sich mancherorts Einkaufsmöglichkeiten in Hofläden, direkt beim Erzeuger oder auf Bauernmärkten.</p>
<p><span style="color: #888888;">(veröffentlicht im Eschborner Stadtmagazin am 15.07.2009)</span></p>
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		<title>Projekte finanziell absichern</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 13:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>usteiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eschborn]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Sonntags-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindestiftung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie finanziere ich trotz angespannter Finanzlage auch zukünftig wichtige Projekte in der Gemeinde? Diese Frage gewinnt quer durch die Kirchenlandschaft an Bedeutung. In Eschborn will der Kirchenvorstand jetzt durch die Gründung einer Stiftung ein finanzielles Fundament für die Zukunft legen. &#8230;<p class="read-more"><a href="http://www.ulrichsteiner.de/20090620/projekte-finanziell-absichern/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie finanziere ich trotz angespannter Finanzlage auch zukünftig wichtige Projekte in der Gemeinde? Diese Frage gewinnt quer durch die Kirchenlandschaft an Bedeutung. In Eschborn will der Kirchenvorstand jetzt durch die Gründung einer Stiftung ein finanzielles Fundament für die Zukunft legen.<span id="more-108"></span></p>
<p>Alternativ hätte es noch die Möglichkeit gegeben einen Förderverein zu gründen. In Nachbargemeinden wird dieses Modell seit Jahren erfolgreich praktiziert. Für Hans-Peter Meyer, den Stiftungsvorsitzenden, ist dies aber für die Eschborner Gemeinde keine wirkliche Alternative. Im Eschborner Kirchenvorstand habe man sich allerdings klar für eine langfristige Lösung entschieden, die vor allem auf Schenkungen und Nachlässe baue, sagte Stiftungsvorsitzender Hans-Peter Meyer. Er nennt die Stiftung &#8220;eine Plattform für diejenigen, die Geld an die Kirche geben wollen&#8221;. Ein Verein sammele Geld und müsse es ausgeben und könne kein Vermögen aufbauen In Eschborn sei aber bereits Stiftungskapital vorhanden gewesen.</p>
<p>Der aktuelle Kassenstand liegt bei 165.000 Euro. Das klingt viel, allerdings fließen nur die Zinserträge in die Gemeindearbeit und das sind bei konservativer Geldanlage nach den Worten von Pfarrer Reinhold Ihrig derzeit 2,5 % im Jahr. Das erste von der neuen Stiftung geförderte Projekt ist der Jugendtreff mit pädagogischer Begleitung im Gewölbekeller am Eschenplatz. Gemäß dem Stiftungsmotto &#8220;Jung und Alt füreinander&#8221; soll schon jetzt vorausschauend als zweites Projekt die zukünftige Arbeit des Mehrgenerationenhauses finanziell abgesichert werden.</p>
<p>In dreieinhalb Jahren laufen die Bundesmittel aus und das soll nicht das Ende der kirchlichen Arbeit zwischen den Generationen in Eschborn sein. Das dritte Stiftungsprojekt ist eine ökumenische Hospiz-Initiative. Pfarrer Ihrig nennt hier exemplarisch die Kosten von sieben- bis achttausend Euro für die Schulung einer kleinen Helfergruppe.</p>
<p>Die Mitarbeit in der Stiftung basiert auf ehrenamtlichem Engagement. Der Vorstand hofft nun auf viele neue &#8220;Zustifter&#8221;, um die Finanzbasis für weitere Projekte kontinuierlich auszubauen zu können. Als Anreiz für &#8220;zuwendungswillige&#8221; Bürgerinnen und Bürger nennt Hans Peter Meyer die steuerlichen Vorteile einer Stiftung gerade bei Nachlässen: Es falle keinerlei Erbschaftssteuer bis zu einem Freibetrag von einer Millionen Euro pro Person an.</p>
<p>Am 12. Juni ist erst einmal die offizielle Gründungsfeier der Stiftung. Eschborns Bürgermeister Wilhelm Speckhardt wird symbolisch einen Kirchbaum pflanzen, der hoffentlich eines Tages reichliche Früchte trägt. Geld aus der gut gefüllten Schatulle der Stadt Eschborn kann der Rathauschef leider nicht in die Stiftung mit einbringen, dies sei für Kommunen rechtlich nicht zulässig, erläutert Meyer.</p>
<p><span style="color: #888888;">(veröffentlicht in der Evangelischen Sonntags-Zeitung am 20.06.2009)</span></p>
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